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Eine eigene Tracking-Domain für Links in deinen E-Mails nutzen

Newsletter-Tools leiten deine Links über eine geteilte Tracking-Domain um. Bekommt diese Domain einen schlechten Ruf, leiden deine E-Mails. Nutze stattdessen deine eigene.

Was das bedeutet

Um Klicks zu zählen, ersetzen Newsletter- und Marketing-Tools jeden Link in deiner E-Mail durch einen Link auf ihre Tracking-Domain. Der Leser klickt, läuft über den Server des Tools und landet dann auf deiner Seite.

Standardmäßig wird diese Tracking-Domain von allen Kunden des Tools geteilt, zum Beispiel click.example-provider.com. Eine eigene Tracking-Domain ist eine Subdomain von dir, etwa click.yourdomain.com, die auf das Tool zeigt.

Warum das wichtig ist

  • Geteilter Ruf. Wenn ein anderer Kunde Spam sendet, kann die geteilte Tracking-Domain auf Domain-Blacklists wie Spamhaus DBL, SURBL oder URIBL landen, und deine E-Mails werden dann ebenfalls gefiltert.
  • Nicht passende Domains wirken verdächtig. Eine E-Mail von yourdomain.com, deren Links alle zu einer unbekannten Domain führen, sieht für Filter und Leser wie Phishing aus.
  • Dein eigener Ruf. Mit deiner Subdomain bleibt deine gute Versandhistorie bei dir.

So prüfst du es

Delivmail prüft das auf zwei Arten für dich:

  • Sende eine Test-E-Mail: Kopiere auf der Startseite (/) deine einmalige Testadresse, schick eine ganz normale E-Mail von dem Postfach oder Tool, das du prüfen willst, und öffne dann den Bericht.
  • Nutze den Domain-Scanner: Gib deine Domain unter /domain-scanner ein, um deine SPF-, DMARC- und MX-Einträge zu lesen, ohne etwas zu senden.

Der Bericht listet die Domains in deinen Links auf und zeigt, ob eine davon auf einer Blacklist steht. Du kannst eine Domain auch unter /blacklists prüfen.

So behebst du es

  1. Finde die Einstellung. Such in deinem Tool nach „custom tracking domain“, „branded links“, „link branding“ oder „click tracking domain“. Sie ist oft auf derselben Seite wie die Domain-Authentifizierung.
  2. Wähle eine Subdomain. Nimm etwas Einfaches wie click.yourdomain.com oder links.yourdomain.com. Nutze nicht die Adresse deiner Hauptwebsite.
  3. Füge den CNAME-Eintrag hinzu. Das Tool gibt dir einen Wert. Füge bei deinem DNS-Anbieter hinzu:
    click.yourdomain.com  CNAME  (value given by the tool)
    Wenn deine DNS-Verwaltung die Domain automatisch anhängt, gib nur click ein.
  4. Schalte HTTPS ein. Viele Tools bieten ein SSL-Zertifikat für deine Tracking-Domain an. Aktiviere es: Links ohne HTTPS wirken weniger vertrauenswürdig, und manche Browser warnen die Leser. Folge bei Cloudflare den Anweisungen des Tools zum Proxying, denn manche Tools verlangen „DNS only“.
  5. Bestätige und aktiviere. Klick im Tool auf „Verify“ und mach die Domain dann zur Standard-Tracking-Domain für deine Kampagnen.

Weitere gute Gewohnheiten

  • Nutze in E-Mails keine öffentlichen Link-Kürzer (bit.ly und ähnliche): Sie werden oft missbraucht und gefiltert.
  • Halte die Zahl der Links in einem vernünftigen Rahmen und sorge dafür, dass der sichtbare Text zum Linkziel passt.
  • Bei Passwort-Zurücksetzungen und Belegen kannst du das Klick-Tracking ganz ausschalten.

Prüfe, ob es behoben ist

DNS-Änderungen können wenige Minuten bis 48 Stunden dauern. Sende eine Testkampagne an eine neue Delivmail-Testadresse. Im Bericht sollten die Link-Domains jetzt deine eigene Subdomain sein, und keine sollte auf einer Blacklist stehen. Klick auf einen Link, um sicherzugehen, dass er weiterhin die richtige Seite über HTTPS öffnet.

Prüfe, ob es behoben ist

DNS-Änderungen können ein paar Minuten bis einige Stunden dauern. Sende danach eine neue Test-E-Mail oder scanne deine Domain erneut.

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