// so behebst du es
Ungültiger HELO/EHLO-Hostname
Dein Server stellt sich mit einem ungültigen Namen vor, etwa localhost oder einer bloßen IP. Spamfilter misstrauen dem. Gib ihm einen echten Namen, der zum Reverse DNS passt.
Was das bedeutet
Wenn sich ein Mailserver mit einem anderen verbindet, nennt er als Erstes seinen Namen, mit dem Befehl HELO oder EHLO. Zum Beispiel:
EHLO mail.yourdomain.com
Dieser Name sollte ein echter, vollständiger Hostname sein, der im DNS existiert. Probleme gibt es, wenn sich der Server so vorstellt:
localhostoderlocalhost.localdomain- ein interner Name wie
server01,ubuntuodermail.local - eine bloße IP-Adresse wie
203.0.113.10ohne eckige Klammern - die Domain von jemand anderem, etwa
gmail.com
Warum das wichtig ist
- Infizierte Computer und Spam-Roboter nutzen oft gefälschte oder zufällige Namen. Empfänger werten einen schlechten HELO-Namen als Spam-Signal.
- Manche Server lehnen die Verbindung gleich ab, mit einer Fehlermeldung wie
504 5.5.2 Helo command rejected: need fully-qualified hostname. - Ein HELO, der zu deinem Reverse DNS passt, gehört dazu, damit ein Server vertrauenswürdig wirkt.
So prüfst du es
- Sende eine Test-E-Mail: Kopiere auf der Startseite deine einmalige Testadresse, schick eine ganz normale E-Mail von dem Postfach oder Tool, das du prüfen willst, und öffne dann den Bericht. Die HELO-Zeile zeigt den Namen, den dein Server genutzt hat. Vergleiche ihn mit der Zeile Reverse DNS.
Wenn du über Google Workspace, Microsoft 365 oder ein Newsletter-Tool sendest, kontrolliert der Anbieter den HELO, und er ist bereits korrekt. Diese Anleitung ist für deinen eigenen Server, einen VPS oder ein Gerät, das E-Mails direkt sendet.
So behebst du es
- Wähle einen Namen auf deiner eigenen Domain, zum Beispiel
mail.yourdomain.com. - Leg einen A-Eintrag an für diesen Namen, der auf die öffentliche IP deines Servers zeigt:
mail.yourdomain.com A 203.0.113.10
- Setze das Reverse DNS (PTR) der IP auf denselben Namen. Das machst du bei deinem Hosting- oder Server-Anbieter, nicht im DNS deiner Domain. Siehe die Anleitung zu Reverse DNS.
- Konfiguriere den Mailserver so, dass er diesen Namen nutzt. Bei Postfix zum Beispiel:
myhostname = mail.yourdomain.com smtp_helo_name = $myhostname
Such bei anderen Servern nach einer Einstellung wie „hostname“, „HELO name“, „EHLO domain“ oder „FQDN“. - Lade den Mailserver neu, damit die Änderung wirkt.
Die ideale Übereinstimmung
Diese drei sollten derselbe Name sein:
- Der HELO-Name:
mail.yourdomain.com - Der A-Eintrag dieses Namens: die IP deines Servers
- Das Reverse DNS dieser IP:
mail.yourdomain.com
Bei Servern, die für mehrere Domains senden, reicht ein Name für den Server: Er muss nicht zu jeder Absender-Domain passen.
Prüfe, ob es behoben ist
DNS-Änderungen wirken nicht sofort. Die meisten sind nach wenigen Minuten sichtbar, bei manchen Anbietern dauert es aber bis zu 24 bis 48 Stunden.
Sende eine neue Test-E-Mail über die Startseite über denselben Server. Die HELO-Zeile sollte deinen vollständigen Hostnamen zeigen, und die Zeile Reverse DNS sollte denselben Namen zeigen.
Prüfe, ob es behoben ist
DNS-Änderungen können ein paar Minuten bis einige Stunden dauern. Sende danach eine neue Test-E-Mail oder scanne deine Domain erneut.
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